Den Krebs in den Asphalt laufen

Als ich im Jahre 2009 meine dritte Diagnose erhielt und ich mich für andere/begleitende Therapien interessierte, erfuhr ich etwas über die derzeit noch nicht veröffentlichten aktuellsten Studien in Bezug auf Krebs und Sport.

Da der Sport schon immer eine große Wichtigkeit in meinem Leben spielte, kamen die damals neuen Studienergebnisse über die Wirkung von Sport auf Krebs wie gerufen.

Zuvor wurde mir von sportlichen Aktivitäten eher abgeraten.

Mir wurde vielmehr das Schonen geraten.

Nun mit den Studienergebnissen konnte ich meinem Bewegungsdrang nachkommen und zugleich verbesserte ich meine Chancen bezüglich eines Rückfalles um 40%.

Das war eine Menge.

Neueste Studien zeigen sogar 60% Verbesserung bei Fatique-Syndrom.

Gleichsam fühlte ich mich besser, was mir neue Energie schaffte.

Meine mentale Stärke sprudelte über und immer wenn ich meine Laufschuhe anzog, die Felder ablief und zugleich müde war, hatte ich nur einen Gedanken:

Ich gebe nicht auf. Ich laufe den Krebs in den Asphalt.

Im Zusammenhang mit meinen anderen Maßnahmen, stiegen die Chancen für eine Heilung oder einen Zustand, mit dem ich älter werden konnte.