Ketogene Ernährung

Nachdem ich zum dritten Mal an Krebs erkrankt war, drängte sich der Wunsch selbst aktiv werden zu können immer mehr an die Oberfläche. Damit begann mein differenzierter Weg.

Als die zuvor erhaltenen Therapien offensichtlich mich nicht zur Heilung brachten, wollte ich neben der Schulmedizin nach anderen Wegen suchen.

Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass die Ernährung ein wichtiger Bestandteil sein könnte.

Da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Wissen über Ernährungsarten hatte, aber wußte, dass z.B. Zucker sehr schlecht ist, ernährte ich mich bis zur Erlangung meines erforderlichen Wissens über die Budwig-Ernährung.

Allerdings war ich abschließend alleine davon nicht überzeugt und es machte mir zusätzlich auch keine Freude mehr am Essen.

Dennoch erreichte ich damit eine deutliche Reduzierung der Stoffwechselaktivität innerhalb der Krebszellen.

Dies wurde nach einer Untersuchung eines PET-CT’s nachgewiesen.

Dieser Anhaltspunkt signalisierte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war und weiterhin nach der optimalen Ernährungsform suchen musste.

So stieß ich einige Wochen später auf die ketogene Ernährungsweise.

Ich studierte ein Fachbuch, auf welches ich von meiner Ärztin aufmerksam gemacht wurde und ließ mich von ihr detailliert aufklären und stellte meine Ernährung unverzüglich um.

Die in der Untersuchung festgestellte reduzierte Stoffwechselaktivität verstand ich besser, als ich erfuhr was im Körper geschieht, wenn man sich ketogen ernährt.

Bei einer streng eingehaltenen, fettreichen und ketogenarmen (Low-Carb) Ernährung bilden sich Ketonkörper (katabole Stoffwechsellagen), die die Glukoseaufnahme und die Verwertung der malignen Zellen (bösartige Zellen) reduzieren und diese dadurch im günstigsten Fall zum Absterben bringen können.