Self- Healing- Powers

Die Frage, wie kann ich meine Selbstheilungskräfte erforschen und einsetzen, stellt sich meistens dann, wenn unser Körper bereits erkrankt ist.


Auch bei mir war das so. Ich versuchte alles herauszufinden, was mich retten konnte. Wenn man mit 29 Jahren, zwei Baby's die Diagnose Brustkrebs mit 6 monatiger Prognose erhält, versucht man nach jeden Strohalm zu greifen.

Als ich vor 18 Jahren am 07. Oktober 2004, 3 Monate nach der Geburt meines zweiten Sohnes diese schreckliche Nachricht erhielt, stand ich erstmal monatelang unter Schock und glaubte fest daran, sterben zu müssen. Keine Frage, ich war ziemlich nah dran und es war auch nicht gerade schräg das zu denken.

Aber eine starke mentale Denkweise und Einstellung ist unglaublich wichtig. Hätte ich das alles damals gewußt, was ich heute durch die drei Krebsdiagnosen zusammengetragen habe, wäre mein Weg vielleicht etwas leichter geworden. Leichter deshalb, weil das Denken und die innere Haltung = Hoffnung, der Schlüssel für unser Wohlbefinden sind.


Mal ehrlich, weißt Du was Angst eigentlich ist?

Es ist nichts anderes als Unwissenheit.

Jegliche Art von Angst steht für "nicht wissen"!

Wenn wir uns an unsere Prüfungszeit erinnern, hatten wir doch nur immer dann Angst, weil wir nicht wußten, was dran kommt und wie es für uns ausgeht oder wir haben Angst vor dem Tod. Warum? Weil wir nicht wissen, was danach kommt, richtig? Wenn wir wüßten, dass der Tod etwas Schönes ist, hätten wir keine Angst davor.


Nimm Dir doch mal ein paar Minuten Zeit und spüre mal in Deine Angst. Wo kommt sie her? Aus den Erfahrungen Deiner Vergangenheit oder weil Du eine Information aufgeschnappt hast?

Wenn Du genauer hinschaust, wirst auch Du vielleicht erkennen, dass Deine Angst nichts weiteres ist, als UNWISSEN.


Um meine Angst damals in den Griff zu bekommen, brauchte ich Wissen. Wissen über meine Krankheit, über die Therapien und über einen mögliche Verlauf ohne Fokus auf das Negative. Der Blick in die Realität ist wichtig, aber den Fokus bestimmst Du und der sollte immer auf das Gute ausgerichtet sein- egal wie die Situation ist.


Angst ablegen

Versuche Dich von Deinem alten Glauben zu lösen und der Gegenwart neu zu begegnen, denn die Erfahrungen aus der Vergangenheit, haben nichts mehr mit dem Heute zu tun.

Werde frei. Lasse Deine Gedanken frei werden. Befreie Dich von alten Mustern, Prägungen und Denkweisen. Wäge ab. Wenn Du es nicht tust, welche Chancen hast Du? Dann machst Du weiter wie bisher, richtig? Komme aus der Opferhaltung und bestimme selbst.

Nimm die Situation an und übernimm Verantwortung. Nimm Dir Zeit, um wirklich zu verstehen, was das bedeutet.


Um das zu üben mache zunächst eine Licht- Atem- Meditation. Atme ruhig und gleichmäßig durch die Nase ein und aus. Stelle Dir eine Lichtkugel in der Ferne vor. Stelle Dir dabei vor, wie Du durch Deine Atembewegungen die Lichtkugel vor Dir größer und kleiner werden lassen kannst, bis sie schließlich so groß ist, dass sie Dich berührt und danach Dich durchflutet. Diese Übung verhilft Dir zu mehr Freiheit. Die Nasenatmung beruhigt das vegetative Nervensystem. Mache sie täglich und Dein geistiges Denken beginnt sich zu verändern. Programmiere Dich um - Schritt für Schritt.


Wichtig ist, dass Du Dir Zeit für Dich nimmst. Es ist das Wichtigste und Wertvollste, was Du für Dich tun kannst. So nimmst Du Verbindung zu Deinem Inneren auf- dies ist ein weitere Schritt, um Deine Selbstheilungskräfte zu wecken.


Und so geht es..

  • Eigne Dir Wissen an. Lasse Dich beraten oder suche Dir sämtliche Literatur zusammen, die Du benötigst. Hab keine Angst etwas über Deine Diagnose zu erfahren.


  • Neben einer ärztlichen Behandlung ist es wichtig, dass Du immer auch etwas außerhalb für Deine Heilung tust. Wenn Du Deine Verantwortung beim Arzt abgibst, ist das keine gute Idee. Bleibe in Deiner Stärke, denn wenn Du Dich als Opfer fühlst, bist Du automatisch krank und schwach und hast das Gefühl machtlos zu sein, aber das bist Du nicht!


  • Du musst wieder an Dich glauben und Dir vertrauen.


  • Beobachte Deine Art zu Denken. Bleibe achtsam Deinen Denk- und Lebensgewohnheiten gegenüber. Greife in Dein Denken direkt ein, solltest Du abdriften. Wenn Du Dich ertappst, stelle Dir ein wunderschönes Erlebnis vor. Kreiere Dir in aller Ruhe, zu einem ruhigen Zeitpunkt einen kleinen persönlichen Glücksfilm. Wichtig ist, dass Du es überall fühlst, riechst und es vor Deinem inneren Auge klar sehen kannst. So, als wäre es Realität. Halte diese Bild dann für ca. 30 Sekunden. Die Methode kommt aus der Neurowissenschaft.


  • Was wünscht Du Dir?

  • Welche Ziele hast Du?

  • Formuliere Deine Wünsche oder Ziele.


  • Überprüfe Deine Glaubenssätze. Wenn Du sie ertappen kannst, frage Dich, woher sie kommen.


  • Sprich mit Deinem Körper. Sage ihm, dass er heilen kann. Sage ihm, dass er alles tun soll, um jede Zelle wieder gesund werden zu lassen. Stelle Dir Deine gesunden Zellen vor. Fühle Dich gesund. (Epigenetic)


  • Überprüfe welche Aussagen Du zu Deiner Realität machst. Wenn Dein Arzt Dir mitteilt, dass Du sterben könntest, dann ist das erstmal eine Aussage aber keine Realität in diesem Moment. Den Moment bestimmst Du, richtig? Das ist das einzige, was Du tun kannst - jeden Moment selbst formen und fühlen. Also sei behutsam mit jedem Moment.

Choose always the best.

Choose your battles wisely


  • Wenn Du magst, lege Dir ein Tagebuch zu, in das Du nur Wünsche einträgst. Jeden Tag einen Wunsch. Das können große aber auch kleine und banale Wünsche sein. Fühle sie.


  • Wenn Du künstlerisch begabt bist, nutze es und drücke Dich darin aus. Fühle es.


  • Tauche ab in alte schöne Kindheitsträume oder Erlebnisse. Du kannst alles hinzudenken was Du möchtest. In unserer Phantasie gibt es keine Grenzen. Think big!


  • Wenn Du kannst, verliebe Dich neu. Entweder in Deinen Partner oder in eine neue Person. Fühle das Verliebtheitsgefühl. Wer ständig das Verliebstheitsgefühl im Bauch spürt, kann nicht krank werden.


  • Lebe Sexualität

  • Lebe Sinnlichkeit

  • Lebe Deine Weiblichkeit oder Männlichkeit!

  • Liebe Dich!







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